La Gomera

 

Gomera und El Hierro sind die beiden kleinsten und touristisch am wenigsten erschlossenen der sieben Kanarischen Inseln. Gomera sieht aus wie eine Pizza, aus der Stücke herausgeschnitten wurden. Vom flachen Hochland senken sich strahlenförmig 53 Schluchten zur Küste hinab, wo sie mit kleinen Stränden ins Meer münden. Trotz der Kleinheit der Insel sorgt das Wetterphänomen "Passat" für eine erstaunliche Vielfalt an Klimazonen und Landschaften. So kann es vorkommen, dass sie im Süden am Strand in der Sonne schwitzen während im Nebelwald des Hochlands warme Kleidung angesagt ist.

 

Im Valle Rey hausen immer noch Hippies und Esoteriker, die ihre spirituelle Energie direkt aus dem steinigen schwarzen Lavasand zu saugen scheinen.

 

Alto de Garajonay 1487m

 

Gemütliche Wanderung auf das Dach La Gomeras

 

Der Berg Alto de Garajonay thront, wenn auch wenig imposant, als höchster Punk der Insel über dem gleichnamigen Nationalpark. Fast genau in der Inselmitte gelegen, bietet der Gipfel bei klarer Sicht einen weiten Blick bis hinüber zu den Nachbarinseln.

 

Am höchsten Punkt zeugt ein Kultplatz in Form eine Steinkreises, welcher auf die Ureinwohner (Guanchen) zurückgeht, von vergangenen Zeiten.

Nebelwald

Rund um den höchsten Gipfel von La Gomera breitet sich die einzigartige Vegetation des immergrünen Lorbeerwalds aus, die nur durch die klimatischen Verhältnisse auf der Insel möglich ist. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Passatwolken, da sie die Gewächse das ganze Jahr über mit der notwendigen Feuchtigkeit versorgen.

Ein Grossteil der zahlreichen Pflanzenarten kommt nur auf La Gomera vor.

Die von den Bäumen herabhängenden Flechten verleihen dem Wald ein märchenhaftes Aussehen.

Besonders bei dem meist vorherrschendem Nebel geht von dieser Landschaft ein eigenartiger Zauber aus.

Valle Gran Rey

Vom zentralen Hochplateau fällt das grandiose Tal im sonnigen Inselwesten auf 7 Kilometer zur Küste ab, mit schwindelerregenden, fast senkrecht stehenden Felswänden.

Vom Talgrund ziehen sich kunstvoll angelegte Felder terassenförmig den Hang hinauf, dazwischen stehen ein paar weisse,von Palmen umgebene Häuser.

Fortaleza

Der über1200m hohe Tafelberg(Fortaleza=Festung)war früher spiritueller Kultplatz der Ureinwohner und Rückzugsort bei Angriffen oder Überfällen von Piraten.

Vom kleinen Ort Pavon am Fuss des Bergs gelangt man über Natursteintreppen durch eine Felsrinne auf den Gipfel mit prachtvollem Rundblick.